Programm

Mittwoch, 19. Oktober 2022

19.10.2022
11:00

Registrierung der Teilnehmer:innen - Get together
12:00

Begrüßung

Kari KAPSCH, OVE-Präsident

Herbert POPELKA, Vorstandsvorsitzender der OVE Energietechnik

12:20

Siamesische Zwillinge: Erneuerbare Energie und Netzausbau!

Martin GRAF | Energie Steiermark AG

Durch regionale Investitionen in den Bereichen Öko-Strom und Netzausbau stärken wir nicht nur die regionale Wertschöpfung, sondern schaffen gleichzeitig Sicherheit in Zeiten der Energiekrise.

12:40

EnergieInnovation: Mobilität – Speicher weitergedacht

Alfons HABER | E-Control

Die Zukunft der Energieversorgung steht in vielerlei Hinsicht zur Diskussion. Die Herkunft der Energie, unsere Abhängigkeiten, die künftige Verwendung der Energie oder auch Aspekte heimischer Wertschöpfung sind zu nennen. Am Anfang steht oft die Innovation, die neue Freiräume schafft, etwa im Bereich der Substitution.  Analysen zu den Anwendungsmöglichkeiten, der Übertragung und der Erzeugung von Energie mit möglichen Entwicklungen bis zum Jahr 2030 mit dem Schwerpunkt elektrischer Energie werden dargestellt.

13:00

Photovoltaik vom Underdog zum Big Player

Vera IMMITZER | PHOTOVOLTAIC AUSTRIA

Bis noch vor kurzem war die Photovoltaik-Technologie eine unterschätzte Möglichkeit der Stromerzeugung. Mittlerweile hat sie sich aber vom unterschätzten Underdog zum Big Player der Energiewende gewandelt, denn für die vollständig erneuerbare Stromversorgung muss sie den größten Zubau leisten. Die Potentiale sind da, dennoch gilt es am Weg nach oben einige Herausforderungen zu überwinden.

13:20

Bedeutung der Windenergie für eine sichere Energieversorgung und den Klimaschutz

Stefan MOIDL | IG Windkraft

Die Windkraft kann viel Energie zu leistbaren Preisen liefern. In Österreich hat die Windkraft noch ein hohes ungenutztes Potential. Daher hat gerade die Windenergie für die zukünftige Sicherung einer leistbaren Energieversorgung, sowie für die Erreichung der Klima- und Energieziele eine besondere Bedeutung.

13:40

Gas raus - Strom rein?

Gerhard FIDA | Wiener Netze GmbH

Der Ausstieg aus Gas in der Raumwärme stellt auch das Verteilnetz Strom vor große Herausforderungen. Eine klare Aufgabenstellung, umfangreiche Investitionen, gut ausgebildetes Fachpersonal und intelligenter Betrieb bilden die Säulen der Transformation.

14:00

Podiumsdiskussion und Zusammenfassung der Keynotes

M. GRAF, A. HABER, V. IMMITZER, S. MOIDL, G. FIDA und die Tagungsteilnehmer:innen

14:45

Kaffeepause, Networking & Poster Session

15:30

Energiespeicher: Eine Herausforderung, viele Lösungsvorschläge

Wolfgang KOFLER | TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG

Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energieträger ist die Notwendigkeit der Energiespeicherung verbunden. Zahlreiche Studien beschäftigen sich mit der Abschätzung des Bedarfs an Kurz- und Langzeitspeichern sowie der Thematik geeigneter Speichertechnologien. Fragestellungen hinsichtlich Realisierung, Einsatz und Verfügbarkeit von Speichern werden mitunter sehr unterschiedlich beantwortet.

16:00

Einsatz von Speichern im zukünftigen Netz zur Bewältigung von Dunkelflauten

Robert SCHÜRHUBER | Technische Universität Graz

Das zu berücksichtigende Worst-Case-Szenario zur Bestimmung der erforderlichen Speicherkapazitäten in Österreich stellt eine sog. Dunkelflaute bei gleichzeitiger Höchstlast im Energienetz dar, während der praktisch keine Einspeisung, aber ein hoher Verbrauch auftritt. In diesem Beitrag wird durch eine Analyse verschiedener Szenarien die dafür erforderliche Speicherkapazität für Österreich abgeschätzt, wobei auch verschiedene potentielle Erzeugungsengpässe berücksichtigt werden. 

16:30

XFLEX HYDRO – HYDROPOWER EXTENDING power system FLEXIBILITY

Serdar KADAM | ANDRITZ HYDRO GmbH

Im H2020 Projekt XFLEX HYDRO wird demonstriert, wie die Flexibilität von Laufkraftwerken und (Pump)- Speicherkraftwerken erhöht werden kann. Aus den Ergebnissen wird eine Roadmap für die europäische Wasserkraftflotte und ein Technical White Paper abgeleitet.

17:00

Einsatz von maschinellem Lernen zur Prognose des Wärmebedarfs für die thermische Modellierung eines sektorkoppelnden Hybridspeichers

Elmira TORABI MAKHSOS | Technische Universität Wien

Das Projekt SEKOHS Theiß ist ein Demonstrations- und Forschungsprojekt, in dem ein sektorkoppelndes hybrides Energiespeichersystem (HESS) in Österreich in Betrieb genommen und wissenschaftlich untersucht wird. Der HESS besteht dabei aus einem BESS in Kombination mit einem TESS, welches unter anderem durch eine Power-to-Heat Anlage gespeist werden kann und in die Fernwärmeversorgung eingebunden ist.

17:30

KURZE PAUSE

17:45

Tutorial: Mathematische Optimierung und Modellierung für ein klimaneutrales Energiesystem

Sonja WOGRIN | Technische Universität Graz

Österreich will bis 2030 100% erneuerbaren Strom (national bilanziell) sowie die Dekarbonisierung des gesamten Energiesystems bis 2040 erreichen – eine Herkulesaufgabe für den Energiesektor. In diesem Vortrag erörtern wir, wie mathematische Modellierung und Optimierung als Entscheidungshilfe bei relevanten Herausforderungen in der Energiewirtschaft eingesetzt werden kann und dadurch das Erreichen solch ehrgeiziger Klimaziele unterstützt.

18:30

Zusammenfassung des ersten Tages

Herbert POPELKA, Vorstandsvorsitzender der OVE Energietechnik

19:30

Abendveranstaltung in der Seifenfabrik mit Verleihung des OVE-Energietechnik-Preises und des Prof. Werner Rieder-Preises

Donnerstag, 20. Oktober 2022

20.10.2022
09:00

Präsentationen der Preisträger:innen des OVE-Energietechnik-Preises und des Prof. Werner Rieder-Preises

10:00

Netztechnische Aspekte der E-Mobilität aus Forschung und Praxis

Julia VOPAVA-WRIENZ | Montanuniversität

Leoben René BRAUNSTEIN | Energie Steiermark Technik GmbH

Zur Erreichung der Klimaneutralität ist u.a. der Umstieg auf saubere Mobilität erforderlich. Der damit verbundene steigende Leistungs- und Energiebedarf sowie der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur stellt Energieversorger vor neue Herausforderungen. Zur Bewältigung dieser wird stehts an netztechnischen Aspekten der E-Mobilität geforscht und entsprechende Pilotprojekte werden umgesetzt.

10:30

„Quick-Scan“ zur Abschätzung des Ladestationspotenzials in Nieder- und Mittelspannung

Walter SCHAFFER | Salzburg Netz GmbH

Zur Abschätzung des Investitionsbedarfs wurde der Netzausbaubedarf mehrerer E-Mobilitätszenarien im Zuge des Forschungsprojekts leafs analysiert. Daraus wurde ein „Quick-Scan“ zur Abschätzung des Potenzials von Ladestationen, die in der Nieder- bzw. Mittelspannung integriert werden können, als Eingangsparameter der Netzausbauplanung abgeleitet.

11:00

Kaffeepause, Networking & Poster Session

11:30

Multi-Megawatt Charging to Foster the Mobility Transition

Markus MAKOSCHITZ | AIT Austrian Institute of Technology GmbH

This talk will focus on the demand, applications and challenges of multi-megawatt fast chargers based on a direct connection to the medium voltage grid. A technology review will reveal different strategies to implement this breed of megawatt charging stations.

12:00

Integrationsunterstützung von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität durch Microgrids

Benjamin MACHALIK | Schneider Electric Austria Ges.m.b.H.

Frank-Helmut WEHNER | Schneider Electric Austria Ges.m.b.H.

Welche möglichen Lösungsszenarien gibt es zur Integration von Elektromobilität in unser Stromnetz, um dabei speziell ein Augenmerk auf die Netzstabilität sowie Versorgungssicherheit zu legen? Was sind in diesem Fall die Besonderheiten von Vehicle2Grid Lösungen sowie Microgrids?

12:30

Netzrückwirkungen bi-direktionaler E-Ladestationen

Bernhard GRASEL | FH Technikum Wien

Bi-direktionale E-Ladestationen gelten als Hoffnungsträger zum Ausgleich volatiler Energieerzeugung. In dieser Arbeit werden die Netzrückwirkungen (Spannung, Strom, Blindleistung, Harmonische, THD, Netzimpedanz, etc.) der ersten bi-direktionalen E-Ladestation Österreichs untersucht.

13:00

Mittagspause & Networking & Poster Session

14:00

OMV Strategie 2030 und damit verbundene Erhöhung des Strombedarfs

Michael SATTLER | OMV Downstream GmbH

Grundlegender Wandel vom linearen zum zirkulären Geschäftsmodell. Auf Basis der neuen Strategie will die OMV bis spätestens 2050 ein klimaneutrales Unternehmen werden. Die OMV plant, sich zu einem führenden integrierten Unternehmen für nachhaltige Kraftstoffe, Chemikalien und Materialien mit einem starken Fokus auf Lösungen für die Kreislaufwirtschaft zu entwickeln.

14:30

Klimaneutrale Elektrostahlproduktion durch Energieeffizienz und Integration Erneuerbarer Energie

Johannes DOCK | Montanuniversität Leoben

Thomas KIENBERGER | Montanuniversität Leoben

Durch die von der Europäischen Union bis zum Jahr 2050 angestrebte Dekarbonisierung der Industrie wächst die Bedeutung der kohlenstoffdioxidarmen Stahlproduktion mittels Elektrolichtbogenofenroute. Im Zuge der vorliegenden Studie werden CO²-Reduktionsmaßnahmen identifiziert und deren technische und wirtschaftliche Auswirkungen auf das Stahlwerk und das übergeordnete Energiesystem analysiert.